Norden Pur


Iglesia La Oliva
Iglesia La Oliva

Der Name La Oliva soll von dem reichlichen Vorkommen des wilden Olivenbaums (Olea europaea) her stammen. 1708 war La Oliva der Sitz der Militärkommandantur. 1711 bekam der Ort eine eigene Pfarrei. Einige Jahre wurde Fuerteventura von La Oliva aus verwaltet. Diese Stellung verlor die Stadt jedoch 1860 an Puerto de Cabras, das heutige Puerto del Rosario.

Der Montaña de Tindaya mit 401m war der Heilige Berg der Altkanarier. Der jüngste Vulkan der Insel ist der 420 Meter hohe Montaña de Arena, der vor etwa 4000 Jahren ausgebrochen ist, seine Lava ist bis Lajares geflossen. Die jüngste oder vierte Serie von Ausbrüchen ist daran erkennbar, dass noch keinerlei Kalkverkrustung und nur eine sehr geringe Verwitterung stattgefunden hat. So wird dieses Land auch Malpaís (schlechtes Land) genannt. Die vorhergehende dritte Ausbruchsserie fand ungefähr vor 690.000 Jahren statt.

In der Gemeinde La Oliva findet man die schwarzen Picón-Abraumhalden. Hier hat General Franco im Rahmen eines Hilfsplanes der Regierung für die unterentwickelte Insel in den 1950er Jahren den Tagebau des für die Bewässerung wichtigen Lavagranulats gefördert. Das Dünengebiet südlich von Corralejo ist seit 1982 unter Naturschutz und bildet den Naturpark Parque Natural de Corralejo. Seit 1987 gehört auch die unbewohnte Insel Lobos dazu.

Im Namen des Ortes Villaverde steckt der Begriff verde (grün), denn dieses Dorf ist erstaunlich grün. Es liegt in 200 Metern Höhe, im Feuchtigkeit bringenden Nord-Ost-Passat. Der Picón oder Lapilli, dieser kleine, poröse Stein, kann die Feuchtigkeit speichern. Diese Art des Feldanbaus nennt man Enarenado.

 

Quelle:Wikipedia


Norden Pur

Unsere Tour wird im Nordern der Insel statt finden. Unter anderem werden wir gemeinsam die Dörfer Vallebron, Tefia und El Magico erkunden.